Alle Modi, alle Tonarten
Die sieben Modi der Durtonleiter, in allen zwölf Tonarten aufs Griffbrett gelegt — mit den Tönen, den Akkorden, die in jedem Modus wohnen, und einem Drone zum Improvisieren. Wähl eine Tonart; die Seite zeigt dir das Diagramm, und die App hört dir zu, während du es spielst.
Das Griffbrett der Gitarre, kartiert
Ionisch
Der ionische Modus ist die ganz normale Durtonleiter: der aufgelöste, helle Klang, den die westliche Musik als ihr Zuhause behandelt.
Formel und Intervalle: R - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7
Dorisch
Der dorische Modus ist eine Molltonleiter mit einem angehobenen Ton: Die Sexte ist groß statt klein — und aus "traurig" wird Haltung.
Formel und Intervalle: R - 2 - b3 - 4 - 5 - 6 - b7
Phrygisch
Der phrygische Modus ist eine Molltonleiter, bei der der Ton direkt über dem Zuhause einen Halbton nach unten gedrückt wird — sofortige Dunkelheit.
Formel und Intervalle: R - b2 - b3 - 4 - 5 - b6 - b7
Lydisch
Der lydische Modus ist die Durtonleiter mit einer um einen Halbton angehobenen Quarte — Dur, aber schwebend statt mit beiden Füßen am Boden.
Formel und Intervalle: R - 2 - 3 - b5 - 5 - 6 - 7
Mixolydisch
Der mixolydische Modus ist die Durtonleiter mit erniedrigter Septime — oben hell, darunter Blues.
Formel und Intervalle: R - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - b7
Äolisch
Der äolische Modus ist die natürliche Molltonleiter — die klassische traurige, die Schattenzwillingin der Durtonleiter.
Formel und Intervalle: R - 2 - b3 - 4 - 5 - b6 - b7
Lokrisch
Der lokrische Modus ist der instabile: Sekunde und Quinte sind erniedrigt, sodass das Zuhause selbst ein verminderter Akkord ist, der nie zur Ruhe kommt.
Formel und Intervalle: R - b2 - b3 - 4 - b5 - b6 - b7
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